Darß-Marathon -eine meiner besten Entscheidungen 2020

Wolfgang Samstag, 19. September 2020 von Wolfgang

Es gibt sie tatsächlich noch -Marathonläufe im Jahr 2020

Zum Beispiel den Darß-Marathon, der Corona bedingt von April auf September 2020 verlegt wurde. Habe den neuen Termin Ende Juni gesehen und spontan gebucht. Es sollte eine der besten Entscheidungen des Jahres werden.

Die Anreise zog sich, der Darß liegt nicht gleich um die Ecke. Am Freitag-Nachmittag bei bestem Spätsommerwetter erreichte ich nach gut 4 Stunden Fahrt den gebuchten Campingplatz in Zingst. Beim Aufbau des Zeltes half ein ex DDR Biathlon Sportler. Es gab Gesprächsstoff bis in den späten Abend. Der Samstag-Morgen lief nicht so geschmeidig wie der Freitag endete. Das Thermometer zeigte Minus 2° C. Bei Warmgetränk und voll aufgedrehtem Campingkocher tauten die steifen Knochen wieder auf. So ab 9 Uhr übernahm die Sonne den Part des Campingkochers. Nach dem Frühstück fuhr ich nach Wiek zur Startunterlagen Ausgabe. Der Samstag verging mit Siteseeing in Prerow, Zingst ,Ahrenshop und Barth. Eine Mischung aus unvergleichlicher Natur und stielvoll restaurierten Dörfern.

Der Sonntag zeigte sich von seiner besten Seite. 10° C, Sonnenschein und kaum Wind. Also ab von Zingst nach Wiek. Die Organisatoren hatten gute Arbeit geleistet. Ein großer Parkplatz unmittelbar am Start, flankiert von Toilettenhäuschen, und Nettozeitmessung bildeten die Voraussetzungen für einen entspannten Start. Um 9:30 ging es los. Die ersten Kilometer am Bodden entlang, gefolgt von Wiesen bis Prerow. Dank des ebenen Untergrundes konnten sich die Augen auf das gebotene Panorama konzentrieren. Von Prerow aus ging es 10km durch den Darßer Urwald. Im Anschluß ca.5km parallel zum Ostseestrand auf dem Deich und schon war die erste Hälfte der Strecke vorbei. Die Uhr zeigte eine zufriedenstellende Zwischenzeit von 2:02Stunden an. Jetzt folgten einige Kilometer auf dem Steilufer an Ahrenshoop vorbei, dann ein Knick gen Osten nach Althagen und auf dem Bodenwanderweg nach Born. Herrlich! Auf den letzten Kilometern kurz vor dem Ziel in Wieck machten sich die Beine bemerkbar. Anzeichen bevorstehender Wadenkrämpfe führten zum Einlegen des Schleichganges. Ab km 35 ging es mit ca. Tempo 6:30 bis zum Ziel. In Summe wurden es 4:14 Stunden. Die gelaufene Zeit war eigentlich zweitrangig, denn diese unglaublich schönen Eindrücke bei idealen Witterungsbedingungen kann man nicht beschreiben, man muss sie erlebt haben.

Ich denke es war nicht mein letzter Darß-Marathon!

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